Projektüberblick

Das Projekt EasyX W17 verfolgt das Ziel, die vorhandene Easy-Veep-Simulationsumgebung im Labor für Automatisierungstechnik der BBS1 Mainz zu modernisieren, zu vereinheitlichen und didaktisch weiterzuentwickeln.

Easy-Veep der Firma Festo wird seit vielen Jahren in der Ausbildung eingesetzt, um realitätsnahe Simulationen von Automatisierungsanlagen zu ermöglichen. Lernende können Steuerungsprogramme entwickeln, testen und validieren, ohne dass dafür große physische Anlagen aufgebaut werden müssen. Die Simulationen stellen reale Szenarien dar und sind damit ein wichtiger Bestandteil des praxisorientierten Unterrichts.

Allerdings ist die bestehende Laborinfrastruktur nicht mehr auf dem aktuellen Stand: Die Schaltschränke sind wegen der gewachsenen Struktur nicht mehr einheitlich aufgebaut, die Schnittstellen boxen sind unterschiedlich aufgebaut und es gibt dadurch keine einheitliche Dokumentation. Darüber hinaus fehlen strukturierte Anleitungen und Unterlagen, die den Lehrkräften und Schülern einen klaren roten Faden im Umgang mit Easy-Veep und den angeschlossenen Steuerungen bieten.

Mit dem Projekt EasyX W17 werden folgende Kernziele verfolgt:

  • Bau von zwölf neuen EasyPort-Schnittstellenboxen nach Laborstandard, die eine sichere und übersichtliche Verbindung zwischen Steuerungen und Simulationssoftware herstellen.
  • Überprüfung und Erweiterung der vorhandenen Schaltschränke, sodass alle Verbindungen dokumentiert, geprüft und standardkonform sind.
  • Integration von zwei Steuerungen der Firma Phoenix Contact (INLINE CONTROL ILC 350PN, PLCnext Control AXC F 2152) in die Simulationsumgebung Easy-Veep.
  • Erstellung eines didaktischen Inbetriebnahme Konzepts, das Lernenden praxisorientierte Übungen, Checklisten, Musterlösungen und Bewertungsraster bereitstellt.
  • Sicherstellung von Sicherheit und EMV-Konformität durch klare Vorgaben zu Schutzmaßnahmen, Verdrahtung und Prüfungen.


Das Projekt wird ausschließlich montagsabends im Zeitraum von 17:30 bis 21:30 Uhr durchgeführt. Über 19 Montage ergibt sich ein Gesamtumfang von 76 Arbeitsstunden.

Mit der erfolgreichen Umsetzung entsteht eine moderne, sichere und praxisorientierte Lernumgebung, die Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die Automatisierung erleichtert und Lehrkräften ein strukturiertes Unterrichtskonzept bietet.

Zeitplan

Damit unser Projekt strukturiert und effizient umgesetzt werden kann, haben wir einen detaillierten Zeitplan erstellt.
 Über einen Zeitraum von 19 Montagen (76 Stunden) arbeiten wir Schritt für Schritt an der Umsetzung – von der Planung über die Entwicklung bis hin zur finalen Inbetriebnahme.

Das folgende Gantt-Diagramm zeigt die wichtigsten Meilensteine und Arbeitspakete unseres Projekts auf einen Blick.

 

1. Zeitplan EasyX W17 

Phase 1 – Projektstart (25.08.2025) 

  • Lastenheft durchgegangen, offene Punkte geklärt
  • Pflichtenheft begonnen
  • Groben Zeitplan aufgesetzt

Phase 2 – Bestandsaufnahme & Vorbereitung (01.09.–08.09.2025) 

  • Schaltschränke sortiert & fehlende Baugruppen erfasst
  • Erste Kommunikation mit Easy-Port D16 hergestellt
  • Projekt-Website gestartet und gepflegt
  • Projekt-Polo entworfen

Phase 3 – Hardware-Umsetzung (09.09.–30.09.2025 | ca. 4 Montage) 

  • Entwicklung & Aufbau der neuen Schnittstellenboxen (Easy-Port-kompatibel)
  • Verdrahtungspläne fertigstellen
  • Schaltschränke prüfen & erweitern

Phase 4 – Software & Integration (Oktober 2025 | ca. 3 Montage) 

  • Integration Phoenix Contact Steuerungen (PN350, PLCnext, ILC150)
  • Anpassung Schnittstellenparameter für Easy-Veep

Phase 5 – Didaktisches Konzept (Ende Oktober – Mitte November | ca. 3 Montage) 

  • Erarbeitung des Inbetriebnahmekonzepts für Schüler
  • Erste Testläufe im Labor

Phase 6 – Test & Optimierung (Mitte – Ende November | ca. 3 Montage) 

  • Gesamtsystem prüfen (Boxen + Steuerungen + Easy-Veep)
  • Fehlerkorrekturen & Optimierung

Phase 7 – Abschluss (Dezember 2025 | ca. 3 Montage) 

  • Dokumentation finalisieren
  • Präsentation vorbereiten
  • Abschlusspräsentation durchführen